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Was ist ein digitaler Zwilling?

Gemäß ISO-Definition handelt es sich bei einem Digitalen Zwilling um ein digitales Abbild eines konkreten, physisch existierenden Systems. Zwischen dem physischen System und dem digitalen Zwilling besteht dabei eine Daten-Verbindung, sodass live im Betrieb tiefergehende Einblicke in das System gewonnen werden können.


In der Praxis kann ein digitaler Zwilling wie ein Fitess-Tracker für Maschinen und Anlagen verstanden werden: An der Maschine bzw. Anlage werden Sensoren verbaut, die die notwendigen Betriebsdaten erfassen. Die Daten werden dann zur weiteren Verarbeitung zum digitalen Zwilling übersandt, der in der Lage ist, die Daten zu interpretieren. Zu diesem Zweck werden relevante Mechanismen und Verhalten in Berechnungs- und Simulationsmodelle überführt. Damit können tiefergehende Einblicke, Rückschlüsse sowie Vorhersagen getroffen werden. 

Messbarer Mehrwert

  • Leistungsüberwachung und Prozessoptimierung

    Klare Fakten, keine Vermutungen

    Der digitale Zwilling kann genutzt werden, um die Nutzung und das Verhalten von Produkten zu überwachen. Damit können Fehlbedienungen oder die Verwendung falscher Betriebsmittel frühzeitig entdeckt und dokumentiert werden. Aber auch im Regelbetrieb bringt dies Vorteile mit sich, etwa um die Produktivität eines Produktes oder Anlage zu überwachen und Prozesse zu optimieren.

  • Zustandsüberwachung und Health Monitoring

    Keine Überraschungen mehr

    Neben den erwünschten Prozessen eines Produktes kann der digitale Zwilling auch Verschleißprozesse überwachen. Damit können der aktuelle Zustand des Systems live im Betrieb überwacht und Schäden frühzeitig entdeckt werden. Durch eine Anpassung von Nutzungszyklen oder eine rechtzeitige Wartung werden damit überraschende, kostspielige Ausfälle vermieden.

  • Datengetriebene Produktentwicklung

    Entwickeln, was wirklich zählt

    Technische Produkte sollten sich stets an den Anforderungen der Kunden und Nutzer orientieren. Durch digitale Zwillinge können die realen Belastungen, die ein Produkt beim Nutzer erfährt, erfasst werden. Damit ist eine zielgerichtete Entwicklung von Anpassungen oder einem Nachfolgeprodukt möglich. Auch Kunden profitieren davon, da sie genau wissen, welche Anforderungen sie künftig an Produkte stellen müssen.


Von der Herausforderung zum Ergebnis

Ziel

Viele Maschinen- und Anlagenbauer wollen die Potentiale digitaler Zwillinge für sich nutzen. Gründe hierfür sind eine Steigerung des Umsatzes bei gleichzeitiger Senkung der eigenen Kosten. Aber auch die Anschlussfähigkeit an Konkurrenten oder zunehmender internationaler Konkurrenzdruck stellen treibende Faktoren dar.

Herausforderung

Die Entwicklung digitaler Zwillinge ist ein komplexes Projekt. Vor allem im Mittelstand fehlt häufig das notwendige Know-How sowie Kapazitäten, dieses Entwicklungsprojekt effizient durchzuführen. Aber es herrscht auch Unsicherheit, welcher Mehrwert von einem digitalen Zwilling konkret erwartet werden kann, und wie hoch die notwendigen Investitionen anfallen werden.

Lösung

Wir helfen Ihnen dabei, Digitale Zwillinge nicht nur einzusetzen, sondern zu verstehen. Gemeinsam schauen wir uns Ihre Systeme und Prozesse an, identifizieren und priorisieren Entwicklungsschwerpunkte. Durch die partnerschaftliche Entwicklung erhalten Sie nicht nur einen Digitalen Zwilling, sondern bauen auch das notwendige Know-How in Ihrem Unternehmen auf. Dies führt dazu, dass Sie auch langfristig von der Technologie profitieren.


Schauen Sie sich hierzu gerne unser Angebot an:

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